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Seminare und Fortbildungen

Unser Angebot an Seminaren und Fortbildungen beinhaltet ein breites Spektrum an Themen, die den Bedürfnissen einer modernen Organisationsentwicklung entsprechen. Damit wollen wir Unternehmen und Organisationen - unabhängig davon, ob sie bereits ein Betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert haben oder nicht - Zugang zu Kursen ermöglichen, die die Qualität der Arbeit und des Miteinanders deutlich verbessern werden.

Moderne Unternehmen sind mit der Frage konfrontiert: Welche neuen Anforderungen kommen im Zuge der Digitalisierung im Zeitalter 4.0 auf Führungskräfte zu und wie können sie bewältigt werden? 

In dem englischen Akronym VUCA wird es auf den Punkt gebracht: Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. Wie aber muss sich Führung verändern, wenn unsere Welt immer flüchtiger, ungewisser, vielschichtiger und widersprüchlicher wird? 

Die Inhalte der Führungsaufgaben, das ‚Was‘ - also Gestaltung von Veränderungen, Festlegung von Verantwortlichkeiten, Entwicklung von Teams und Mitarbeitern und nicht zuletzt Selbstführung  - bleibt nahezu unangetastet. 

Was sich aber verändern muss, ist das ‚Wie‘: Welche Führungs-Skills werden benötigt, um den Phänomenen wie Fachkräftemangel, Fehlzeiten, fehlende Unternehmensbindung etc. entgegentreten zu können?

Gerade die Suche nach Fachkräften stellt v.a. kleine und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen: denn die wenig vorhandenen qualifizierten Fachkräfte suchen immer öfter auch nach Möglichkeiten der fachlichen und persönlichen Entwicklung. Mit der Aus- und Weiterbildung bereits vorhandener Kompetenzen bringen Sie Ihren Mitarbeitern nicht nur Wertschätzung entgegen, sondern Sie zeigen Ihnen Perspektiven zur fachlichen  wie persönlichen Weiterentwicklung auf und binden sie somit langfristig ans Unternehmen.

Eine Investition also, die sich vielfach auszahlen wird.

Format  

Seminar: 2-tägig

 

Zielgruppe  

Führungskräfte und Personen in Leitungsverantwortung (z.B. Projektleitungen)

 

Veranstaltungsinhalt

Mit zunehmender Dezentralisierung oder gar Globalisierung von Arbeits-/Projektteams ändern sich auch die Anforderungen an Führungskräfte bzw. Projektverantwortliche. Wenn die Mitarbeiter*innen an vielen unterschiedlichen Orten sitzen und vielleicht sogar noch aus unterschiedlichen Ländern resp. Kulturen stammen, helfen konventionelle Führungsmodelle und -konzepte, die darauf ausgerichtet sind, (Projekt)Teams „vor Ort“ zu führen, nur noch begrenzt.

Die Herausforderung für Führungskräfte oder Projektverantwortliche besteht vielmehr darin, die mangelnde Präsenz und den fehlenden direkten Kontakt so gut und angemessen zu kompensieren, dass dennoch eine erfolgreiche Zielverfolgung und Aufgabenerledigung unterstützt wird.

Dieses Seminar vermittelt Ihnen zunächst die wesentlichen Besonderheiten der Führung eines Teams auf Distanz. Darüber hinaus lernen Sie Führungsstile und -instrumente kennen, die Sie dabei unterstützen, Arbeitsbeziehungen auf Distanz so zu gestalten und zu entwickeln, dass dadurch die Zielerreichung und der Führungserfolg unterstützt werden. Ihre eigenen Erfahrungen aus der Praxis der „virtuellen Führung“ sind sehr willkommen.

 

Veranstaltungsziele

Das Seminar dient dazu, Ihre methodischen, instrumentellen und sozialen Kompetenzen hinsichtlich des Führens auf Distanz zu erweitern. Sie lernen konkrete und praxistaugliche Methoden und Instrumente kennen, die Sie gezielt einsetzen können, um virtuelle Teams ergebnisorientiert und effizient zu führen – ohne dass dabei zugleich soziale und interkulturelle Kompetenzen zu kurz kommen.

 

Minimale Teilnehmerzahl: 8     Maximale Teilnehmerzahl: 14

Format  

Basis-Workshop: 1,5-/2-tägig

und

Transfertag: 1-tägig, ca. 3 Monate nach dem Basis-Workshop

 

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen mit Projektverantwortung oder Leitungsfunktion ohne Personalverantwortung

 

Veranstaltungsinhalt

Arbeiten in Projekten ist mittlerweile in nahezu allen Unternehmen gang und gäbe – innerhalb einzelner Unternehmensbereiche, bereichsübergreifend oder gar unternehmensübergreifend. Neben der Förderung einer konstruktiven und erfolgsorientierten Projektkultur im Unternehmen stellt dabei die Führungsqualität der Projektleitung einen zentralen Erfolgsfaktor dar.  

Projekte ohne disziplinarische Weisungsbefugnis erfolgreich zu führen beruht vor allem darauf, durch die Förderung von Verständigung und Vertrauen, einen gemeinsamen Denk- und Handlungsrahmen zu schaffen, der die unterschiedlichen Interessen der Beteiligten möglichst optimal miteinander verbindet.

Dieser Workshop unterstützt Sie dabei, auch ohne hierarchische Macht zu führen, zu motivieren und zu begeistern. Er dient dazu, Ihre methodischen & sozialen Kompetenzen mit Blick auf das Führen ohne Weisungsbefugnis zu erweitern. 

Zur Unterstützung der Anwendung der im Basis-Workshop vermittelten Inhalte und Anregungen im Arbeitsalltag findet nach 3 Monaten ein Transfertag statt, der als fester Bestandteil der Maßnahme direkt mitgebucht wird. Der Transfertag bietet sowohl einen strukturierten Austausch über die bis dahin gesammelten Erfahrungen als auch zusätzliche und vertiefende Impulse für die weitere Arbeit im lateralen Führen.

Am Ende verfügen Sie über ein wirksames Handlungsrepertoire, diese besondere Führungsaufgabe zu meistern. Sehr willkommen sind Ihre eigenen Erfahrungen aus der Praxis.

 

Veranstaltungsziele

In diesem Seminar lernen Sie:

  • Prozesse effizient zu steuern. 
  • Respekt, Akzeptanz und Autorität bei Kolleg*innen und Projektpartnern zu gewinnen. 
  • konkrete und praxistaugliche Steuerungsinstrumente kennen, die Sie gezielt einsetzen können, um einzelne Personen, Teams und Organisationen für Ihre Ziele und Anliegen zu gewinnen und effizient zu führen.

Minimale Teilnehmerzahl: 8 Maximale Teilnehmerzahl: 12

Format  

Seminar: 2-tägig

 

Zielgruppe

Führungskräfte und Personen in Leitungsverantwortung (z.B. Projektleitungen)

 

Veranstaltungsinhalt

Es besteht längst kein grundsätzlicher Zweifel mehr: Gute Führung ist eine der elementaren Einflussgrößen auf Wohlbefinden und Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft – und damit auf den Unternehmenserfolg.

Führungskräfte beeinflussen Wohlbefinden und Gesundheit ihrer Mitarbeiter*innen sowohl indirekt über die Gestaltung von Rahmenbedingungen, arbeitsorganisatorischer und technischer Aspekte als auch direkt durch ihren Führungsstil. Zu letzterem zählen u.a. die Qualität der Beziehung zueinander, eine wertschätzende und respektvolle Kommunikation sowie eine erlebbare soziale Unterstützung.

Voraussetzung für eine gesunde Führung anderer Menschen ist jedoch eine gesunde Selbst-Führung. Ohne einen bewussten Umgang mit der eigenen Gesundheit und (längerfristigen) Leistungsfähigkeit wird das Interesse an der Gesundheit der Mitarbeiter*innen kaum glaubhaft und ernstgemeint wirken und werden nur wenige Beschäftige zu einem gesundheitsförderlicheren Verhalten zu bewegen sein.

 

Veranstaltungsziele

In diesem Seminar lernen Sie:

  • Rollen und Aufgaben einer Führungskraft im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu verstehen
  • Ihren bisherigen Führungsstil zu reflektieren, im Sinne eines gesunden Führungsstils weiterzuentwickeln und in Ihre Führungspraxis zu integrieren
  • wie Sie Arbeitsbelastungen bei Ihren Mitarbeitern erkennen und wie Sie mit Blick auf eine längerfristige Einsatzbereitschaft und -fähigkeit damit umgehen können
  • wie Sie gesundheitsfördernde Ressourcen erkennen und stärken
  • wie Sie sich selbst gesund führen können.

 

Minimale Teilnehmerzahl: 8     Maximale Teilnehmerzahl: 14

Format  

Seminar: 1,5-tägig

 

Zielgruppe

BGM-Beauftragte, HR, Controller

 

Veranstaltungsinhalt

Soll Betriebliches Gesundheitsmanagement nicht nur gesundheitsförderliche Individualmaßnahmen und Angebote organisieren, sondern tatsächlich als Managementsystem etabliert werden, um damit einen Beitrag zum Unternehmens-/Organisationserfolg zu leisten, sind zweierlei Dinge unverzichtbar:

  • die Verknüpfung des BGMs mit den Zielen des Unternehmens/der Organisation
  • die Entwicklung eines Reporting-Systems mit BGM-relevanten Kennzahlen

Diese Kennzahlen dienen zum einen der Auswahl und Steuerung bedarfsgerechter Maßnahmen zur Förderung von Wohlbefinden und Gesundheit der Beschäftigten – und damit deren Leistungsfähigkeit. Zum anderen sind Kennzahlen aber auch erforderlich, um das Managementsystem selbst kontinuierlich zu evaluieren und dessen Leistungsfähigkeit weiterzuentwickeln.

 

Veranstaltungsziele

In diesem Seminar lernen Sie:

  • die Notwendigkeit und den Nutzen eines BGM-bezogenen Reporting-Systems kennen und verstehen.
  • die Verknüpfung von BGM-Zielen mit den Zielen des Unternehmens/der Organisation herzustellen.
  • relevante Kennzahlen für ein wirksames und erfolgreiches BGM kennen.
  • den Zusammenhang zwischen einerseits BGM-relevanten Kennzahlen (z.B. Partizipation, Sinnhaftigkeit) und andererseits Betriebsergebnissen (z.B. Qualität und Produktivität) kennen und verstehen.
  • Grundelemente kennen, die Sie befähigen, ein zu Ihrem Unternehmen/ Ihrer Organisation passendes und angemessenes Reporting-System aufzubauen.

 

Minimale Teilnehmerzahl: 8     Maximale Teilnehmerzahl: 14

Format  

Offenes Seminar (Basis-Seminar): 1,5-tägig

 

Zielgruppe

BGM-Beauftragte, HR, Betriebs-/Personalräte u.a.

 

Veranstaltungsinhalt

Gesundheitskultur ist zu verstehen als ein Teil einer umfassenden Unternehmens-/Organisationskultur. Sie zeigt sich nicht nur in den postulierten, sondern vor allem durch die  gelebten Selbstverständlichkeiten im Umgang mit Fragen des Wohlbefindens und der Gesundheit im Arbeitsalltag. Ihre inhaltliche Ausprägung, Reichweite und Stärke beeinflussen maßgeblich das gesundheitsgerechte Denken und Verhalten der Mitarbeiter*innen, das Handeln der Führungskräfte und des Managements. Für eine erfolgreiche, i.S. die Unternehmens-/Organisationsziele befördernde Gesundheitskultur ist es daher wichtig, deren verschiedenen Ausdrucksformen und Ansätze zur Förderung zu kennen und zu nutzen. Gesundheitskultur kann jedoch nicht einfach nur angeordnet oder lediglich postuliert werden – vielmehr entwickelt sie sich in einem Prozess, der Zeit und Engagement vor allem der Führungskräfte als zentrale Kultur-Promotoren braucht.

Dabei zielt der Entwicklungsprozess insbesondere auf vier Ebenen:

  • erstens der Grundwerte und Überzeugungen eines Unternehmens/einer Organisation (z.B. Passung der Gesundheitsziele zu den sonstigen Zielen und Strategien des Unternehmens/der Organisation) 
  • zweitens der erforderlichen Führungs- und Eigenverantwortung (durch z.B. Qualifizierung der Führungskräfte und Förderung der Eigenverantwortung der Mitarbeiter*innen) 
  • drittens der unmittelbaren Arbeitsbedingungen (z.B. Sinnhaftigkeit, Feedback-Kultur, soziale Beziehungen, Umgang mit Konflikten) 
  • viertens schließlich der zur Verfügung gestellten Ressourcen (zeitlich, technisch, finanziell…).

 

Veranstaltungsziele

In diesem Seminar  …

  • lernen Sie den Stellenwert und die Bedeutung einer Gesundheitskultur für die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens/einer Organisation kennen und verstehen.
  • lernen Sie die unterschiedlichen Gestaltungsebenen einer Gesundheitskultur und deren Wechselspiel kennen.
  • erhalten Sie ein Instrumentarium, mit dem Sie die aktuelle Gesundheitskultur in Ihrem Unternehmen/ihrer Organisation bewerten und Entwicklungspotenziale identifizieren können.
  • lernen Sie konkrete Ansätze und Vorgehensweisen zur (Weiter-)Entwicklung der Gesundheitskultur in Ihrem Unternehmen/ihrer Organisation kennen.
  • entwickeln Sie erste konkrete Ansätze und Vorgehensweisen zur (Weiter-)Entwicklung der Gesundheitskultur in Ihrem Unternehmen/ihrer Organisation kennen

 

Minimale Teilnehmerzahl: 8     Maximale Teilnehmerzahl: 14

Format  

Seminar: 1-tägig

 

Zielgruppe

Führungskräfte mit Personalverantwortung, BGM-Beauftragte, HR

 

Veranstaltungsinhalt

Der seit geraumer Zeit zunehmende Anteil an Arbeitsunfähigkeiten von Beschäftigten aufgrund psychischer Erkrankungen wirft eine Vielzahl von Fragen auf.

So kann man beispielsweise Fragen stellen nach den möglichen auslösenden Faktoren in der Arbeitswelt und bei den Beschäftigten selbst; auch drängen sich Fragen nach der Diagnosestellung und ICD-Codierung seitens der behandelnden Ärzte auf. Einiges spricht nämlich dafür, dass es sich bei einer Mehrzahl der Fälle nicht um psychische Erkrankungen im engeren Sinne (z.B. schwere Depression, Psychose) handelt, sondern vielmehr um Befindlichkeitsstörungen oder -beeinträchtigungen. Dennoch entsteht dadurch für betroffene Unternehmen und Organisationen ein großer Handlungsdruck – geht es letztlich doch um die Leistungsfähigkeit und Arbeitsqualität der Beschäftigten.

Dieses Seminar beschäftigt sich in einem ersten Teil daher damit, welche psychischen Beeinträchtigungen oder Befindlichkeitsstörungen es überhaupt gibt, wie Sie diese erkennen können und wer diese „Auffälligkeiten“ bei Mitarbeiter*innen ansprechen sollte. Im zweiten Teil wird es darum gehen, wie Sie als Führungskraft oder Personalverantwortliche ergebnisorientierte Gespräche mit betreffenden Beschäftigten führen und wie Sie diese nach einer längeren AU-Zeit aufgrund einer „psychischen Erkrankung“ wieder erfolgreich in den Arbeitsprozess integrieren können, ohne erneute AU-Zeiten zu riskieren. Im letzten Abschnitt bietet das Seminar Impulse zur Entwicklung eines Handlungsleitfadens, der Führungskräften in Ihrem Unternehmen Sicherheit im Umgang mit Beschäftigten mit psychisch bedingten Beeinträchtigungen geben kann.

 

Veranstaltungsziele

In diesem Seminar lernen Sie:

  • wie Sie psychisch bedingte Beeinträchtigungen bei Ihren Mitarbeiter*innen erkennen und wie Sie als Führungskraft oder Personalverantwortliche damit angemessen umgehen können.
  • wer „Auffälligkeiten“ bei Mitarbeitern bzw. Mitarbeiterinnen ansprechen sollte? (Das Personalmanagement, die Betriebsmedizin die Führungskraft?).
  • wie Sie ergebnisorientierte Gespräche mit Beschäftigten mit psychisch bedingten Beeinträchtigungen führen.
  • was Sie Beschäftigten nach einer längeren AU-Zeit aufgrund einer psychischen Erkrankung wieder „zumuten“ können.
  • wie eine erfolgreiche Wiedereingliederung stattfinden kann und welche Schritte dazu notwendig sind.

 

Minimale Teilnehmerzahl: 8     Maximale Teilnehmerzahl: 14

Format  

Seminar: 2-tägig

 

Zielgruppe

Personalverantwortliche

 

Ankündigungstext / Veranstaltungsinhalt

Führen heißt Einfluss nehmen.
Führungskräfte wollen Einfluss nehmen - im Sinne ...

  • ihres Unternehmens
  • ihrer Aufgaben und Herausforderungen
  • ihrer Mitarbeiter
  • ihrer eigenen Vorstellungen

Hierbei sind Führungspersönlichkeiten gefragt, die ...

  • Bereitschaft zum Wandel und Mut zur Veränderung zeigen
  • ihre Mitarbeiter dafür gewinnen, sich mit den Zielen des Unternehmens zu identifizieren
  • sich klar und eindeutig positionieren
  • strategisch denken und handeln
  • Performance und Wertschöpfung fördern und fordern
  • ihre Arbeitsbeziehungen professionell gestalten
  • über ein Bewusstsein für interne und externe Kundenorientierung verfügen

Eine entsprechende Führungspersönlichkeit zu entwickeln ist zu allererst eine Sache der inneren Haltung.

 

Veranstaltungsziele

In diesem Seminar lernen Sie:

  • wie Ihre innere Haltung ihr Verhalten beeinflusst
  • welche positiven Grundüberzeugungen Ihre Wirksamkeit als Führungskraft steigern
  • wie Haltungsblockaden identifiziert und aufgelöst werden

 

Minimale Teilnehmerzahl: 8     Maximale Teilnehmerzahl: 14

 

Format  

Seminar: 2-tägig

 

Zielgruppe

Personalverantwortliche

 

 Veranstaltungsinhalt

Neurowissenschaftliche Erkenntnisse belegen:

Das menschliche Gehirn ist ein “soziales Konstrukt“. Das heißt: Es reagiert auf die Beziehungserfahrungen, die wir machen.
Damit unser Gehirn lernen und sich weiterentwickeln kann, braucht es passende soziale Umgebungsbedingungen. Nur so kann es seine „Plastizität" entfalten und Neuverschaltungen generieren. Nur wenn das soziale Umfeld stimmt, steigern wir unsere mentale Performance.
Ohne die Entwicklung weiterer neuronaler Verschaltungen bewegt sich nicht viel: Wir sind blockiert und machen die gleichen Dinge wie immer. Wachstums- und Veränderungsprozesse stagnieren, oder sie bleiben ganz auf der Strecke.
Was bringen diese Erkenntnisse für den Führungsalltag?
Sie haben es sicherlich schon selbst erlebt: Unser emotionaler Zustand hat auf Lern- und Arbeitsprozesse bedeutenden Einfluss! Manchmal schreiben wir dies unserer jeweiligen Tagesform zu - so als ob es zufällig wäre, in welcher Form wir gerade sind.

Es braucht ein Klima von Wertschätzung, Akzeptanz und Begeisterung, um innovativ und kreativ zu sein. Anderenfalls bleibt alles beim Alten.

Nur wenn der „Hormoncocktail“ in unserem limbischen System, also dem emotionalen Gehirn, ausbalanciert ist, sind wir ...
• leistungsfähig
• motiviert
• glücklich
• stresstolerant.

Deshalb fängt effektives Personalmanagement mit guter Selbstfürsorge und effektivem Selbstmanagement an.

 

Veranstaltungsziele

In diesem Seminar lernen Sie:

  • welche Hirnsysteme an Lernprozessen beteiligt sind.
  • wie diese unterschiedlichen Hirnsysteme zusammenwirken.
  • wie diese Hirnsysteme unterschiedlich adressiert werden müssen, um optimale Lernerfolge zu erzielen.
  • wie Stress die Lernprozesse beeinflusst.
  • wie man sich wirksam entstressen kann.
  • wie man als Führungskraft hirngerecht intervenieren kann.

 

Minimale Teilnehmerzahl: 8     Maximale Teilnehmerzahl: 14


Format  

Seminar: 2-tägig

 

Zielgruppe

Personalverantwortliche

 

Veranstaltungsinhalt

Mitarbeiter binden - Fluktuation senken - Leistung steigern

Die Leistung eines Unternehmens wird maßgeblich durch das Engagement und die Qualität seiner Mitarbeiter bestimmt. Unter verschärften Arbeitsbedingungen ist es wichtig, loyale Mitarbeiter zu finden und diese langfristig an das Unternehmen zu binden.

In diesem Zusammenhang gewinnt die sogenannte "Employer Value Proposition" (EVP), also das Nutzenversprechen eines Arbeitgebers und die damit verbundenen Erwartungen an die Mitarbeiter, zunehmend an Bedeutung. EVP reflektiert die Attraktivität eines Unternehmens und zwar sowohl für eigene als auch für potentielle Mitarbeiter.

Dementsprechend steigt die Erwartungshaltung an Führungskräfte und Vorgesetzte. So erwartet man, dass sie vielfältige Leadership-Kompetenzen besitzen: Sie sollen ihre Mitarbeiter motivieren, empathisch und authentisch sein, stets rechtskonform und loyal handeln und als Vorbild vorangehen.

Die Verantwortlichen stoßen jedoch zunehmend bei ihren Mitarbeitern auf eine kritische, zuweilen gar destruktive Haltung. Mobbing, Bossing und Staffing sind Phänomene, die immer häufiger auftreten und die Betroffenen im Unternehmen blockieren und krank machen.

Solche Konflikte führen häufig zu innerer Kündigung, subversiver Verweigerung oder Dienst nach Vorschrift und  richten im Unternehmen großen wirtschaftlichen Schaden an. Die direkten und indirekten Kosten sind immens und auf Dauer nicht tragbar.

„Beziehungsmanagement” heißt das Zauberwort. Der Führungskraft sollte es gelingen, eine positive Beziehung zu seinen Mitarbeitern aufzubauen und dauerhaft zu erhalten.

 

Veranstaltungsziele

In diesem Seminar lernen Sie  …

  • wie Sie  Mitarbeiter durch erfolgreiches Beziehungsmanagement gewinnen und an das Unternehmen binden.
  • wie Sie Unternehmenskonflikte frühzeitig erkennen und mehrdimensional zu beantworten.
  • neurowissenschaftliches KnowHow im Führungsalltag wirksam nutzen.
  • die Resilienz Ihrer Mitarbeiter zu erhöhen.
  • die Employer Value Proposition (EVP) auf- und ausbauen.
  • ein „Wir-Gefühl" zu etablieren, also eine Atmosphäre, die von Respekt und Wertschätzung aller Beteiligten im Unternehmen geprägt ist.

 

Minimale Teilnehmerzahl: 8     Maximale Teilnehmerzahl: 14